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Technik und Software

Technisches

Seit 2005 haben sich meine technischen Möglichkeiten stark verändert. Habe ich anfangs Dias gescannt (mit 2 Diascannern nacheinander), benutze ich neu zum Digitalisieren von Dias eine Canon-Vollformatkamera EOS 6D mit Balgengerät und Diakopiervorsatz und einem 50mm Makro-Objektiv. Die Dias fotografiere ich im RAW-Format und bearbeite sie, wenn ich sie brauche.So werden die Bilder meist besser als die Dias. Diese werfe ich anschliessend weg.

Seit etwa 2005 fotografiere ich mit Digitalkameras. Zur Zeit sind dies 2 Kameras, die ich immer bei mir habe : Die Sony RX10 IV
mit einem 1 Zoll-Sensor und einem Zoom-Objektiv von 24 - 600 mm. Mit dieser Kamera bin ich sehr zufrieden.
Die zweite Kamera, die ich speziell für Innenaufnahmen und extreme Weitwinkelbilder verwende, ist die Nikon Z6
mit einem Objektiv 14 - 30 mm. Damit sind auch in dunklen Innenräumen Bilder fast ohne Bildrauschen möglich.
Objektivwechsel vermeide ich, um keinen Staub auf den Sensor zu bekommen.
In wenigen Fällen, wenn die 14 mm Brennweite nicht genügen, verwende ich ein Fisheye-Objektiv auf der Canon EOS 6D Mark II.
Dieses Objektiv ist ein Überbleibsel aus meinen Analog-Zeiten.

Es mag vielleicht sonderbar erscheinen, aber zur Fotoausrüstung zähle ich auch meine Velos, neuerdings auch ein E-Bike mit Bosch-Motor. So kann ich, mit Eisenbahn, Postauto und Velo, die meisten Aufnahmestandorte erreichen. Weil ich, altershalber, nicht mehr gut zu Fuss bin, bleiben mir so viele Möglichkeiten zum Fotografieren. Ein Auto habe ich nie besessen. Damit kommt man zwar, wenn kein Stau herrscht, zügig vorwärts. Aber bis jeweilen ein Parkplatz gefunden wäre, hätten sich viele Aufnahmen schon erübrigt.

Das SBB Generalabo und der Velo-Pass machen spontane Reisen an viele Orte gut möglich.

Software

Wenn ich mit den prall gefüllten Kameras wieder zuhause bin, übertrage ich die Bilder in ein jeweils neues Verzeichnis auf den PC. Das neuste Verzeichnis trägt die Nummer 802 (Anfang Dezember 2021).
Der nächste Schritt ist das Betrachten der Bilder mit dem Fast Stone Viewer. Dabei werden etwa 40% der Bilder wieder gelöscht (doppelte, unscharfe und nichtssagende). Die verbleibenden Bilder werden sofort "benamst", (z.B. Aletschgetscher, Tele vom Eggishorn, 25.7.2015).
Der nächste Schritt ist das Einordnen der Bilder in die Geografischen oder botanischen Ordner (z.B. Schweiz/Wallis/Aletschgebiet). Die nummerierten Verzeichnisse lösche ich nicht, sondern erstelle Backups davon auf einer zweiten Festplatte.
Eine Tages-Ausbeute von RAW-Bildern hat etwa 5 Gigabyte. Videos nehme ich nur selten auf. Man kann sich leicht vorstellen, dass so etliche Terabytes an Bilddaten zusammen kommen.

Jetzt betritt das Programm Adobe Lightroom die Bühne : Die neuen Bilder werden importiert, damit sie nach Gegenstand, Ort oder Datum leicht auffindbar sind. Dann kann ich den PC herunter fahren und mich aufs Ohr legen. Die Bilder werden meist erst bearbeitet, wenn ich sie für eine Präsentation verwende, also nur selten auf Vorschuss.

Gelegentlich erhalte ich auch Bilder von befreundeten Personen, z.B. Flugaufnahmen oder Hochgebirgs-Aufnahmen. Zwei Rundflüge habe ich mit einem Motorsegler-Fluglehrer unternehmen können. Diese Bilder sind in der Serie 2 enthalten.

Die Präsentationen erstelle ich mit dem Programm Libre Office Impress. Damit verbunden ist das Recherchieren über die Bilder : Wikipedia, Historisches Lexikon der Schweiz, Websites der Gemeinden, Schulen und Kirchgemeinden, fotografierte Informationstafeln, Gespräche mit Personen vor Ort etc.
Die neuen Seiten haben das Format 30 x 20 cm. Die Bilder werden auf 1800 Pixel Breite verkleinert, bei 2 Bildern nebeneinander je 1000 Pixel. So werden sie in die Seiten eingefügt. Die Beschriftung der Bilder ist meist am unteren Rand, wobei das Bild entsprechend beschnitten ist. Wenn das nicht geht, liegt die Beschriftung auch im Bild, meist im Himmel.
Meine Vorzugsschrift ist AvantGarde Md BT, Schriftgrösse 12 Pt.

Bildbearbeitung : Zuerst suche ich das Bild im Lightroom - es ist ja schon auffindbar beschriftet. Dort bearbeite ich es vorläufig und importiere es anschliessend in Adobe Photoshop, wo ich es fertig bearbeite und im jpeg-Format abspeichere. Photoshop speichert es jeweilen im Verzeichnis, in dem das letzte bearbeitete Bild gespeichert wurde, leider nicht in dem Verzeichnis, aus dem es stammt. So landet halt mal ein Dorfbild bei den Alpenblumen, wenn ich nicht eingreife. Das RAW-Bild bleibt natürlich erhalten, das lösche ich nicht.

Die Möglichkeite in Lightroom und Photoshop sind unermesslich, vor allem die Lightroom-Funktion "Dunst entfernen" macht oft aus Wegwerf-Bildern echt schöne Aufnahmen, wenn man nicht übertreibt.

Wird eine Präsentation mehr als 2 GB gross, so kommen Abstürze vor. Um dem vorzubeugen, kann man sie komprimieren (Extras - Präsentation komprimieren). Diese Funktion ist sehr effizient, ohne dass man es den Bildern ansehen kann.

Wenn eine Präsentation fertig gestellt ist, wird sie als PDF exportiert, so, dass sie im Vollbildmodus geöffnet wird. (PDF-Optionen / Benutzeroberfläche / Fensteroptionen /im Vollbildmodus öffnen).

Der letzte Schritt ist eine Überprüfung der Links und der Schreibfehler. Das kann bis zu einem ganzen Arbeitstag beanspruchen. Trotzdem werden nicht alle Schreibfehler gefunden, da ist es hilfreich, wenn eine andere Person alles nochmals überprüft.